Angepriesen werden in der gastfreundlichen Hütte Schmankerln aus der Region wie die sogenannte deftige steirische Hausmannskost. 2012 wurde die Hütte von der Sektion Austria des Oesterreichischen Alpenvereins übernommen.
Geöffnet
Anfang Mai bis Mitte Oktober (je nach Wetter und Schneelage)
Weitere Infos
Eigentümer
OeAV Sektion Austria
Lage
Haindlkar. Nordwestseite der Hochtorgruppe im Nationalpark Gesäuse
Ausstattung
9 Betten, 54 Lagerplätze
Details
Das Gesäuse zeichnet sich durch eine besonders artenreiche Pflanzenwelt aus. Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Das Ausgangsgestein spielt dabei eine wichtige Rolle.
So ist auf Kalk das Nährstoffangebot grundsätzlich besser als auf Silikat, weswegen die Kalkalpen von Haus aus mit höherer Artenvielfalt gesegnet sind.
Touren-Möglichkeiten
• Peternscharte (2.040 m) über Peternpfad (I-II / 2,5 Std.)
• Planspitze (2.114 m) über Peternpfad (I-II / 3 Std., 15 Min.)
• Hochtor (2.369 m) über Peternpfad und Roßkuppengrat (I-II / 5,5 Std.)
sowie zahlreiche Klettereien aller Schwierigkeitsgrade in den Nordabstürzen der Hochtorgruppe, z. B.:
• Hochtor N-Wand (Jahn-Zimmer) 3+ (3 obl.)
• Roßkuppe N-Wand 5+ (5 obl.)
• Roßkuppenkante 6+ (5 obl.)
• Dachl N-Wand 6+ (6 obl.)
Nachbarhütten
• über Gstatterboden oder über die Gsengscharte, den Rauchboden (Enns) und Gstatterboden zur Ennstaler Hütte
• über Gstatterboden oder über die Gsengscharte und den Rauchboden (Enns) zum Buchsteinhaus
• über die Gsengscharte und Johnsbach zur Mödlinger Hütte
Übergange:
• Heßhütte (1.699 m) über Peternpfad (II / 3,5 Std.)
Weitere Zugänge
Über die Gsengscharte (1,286 m / stellenweise etwas Trittsicherheit erforderlich):
Vom Parkplatz beim Gasthof Bachbrücke an der Gesäuse-Bundesstraße in etwa 30 Min. auf dem "Sagenweg" entlang des Johnsbaches ins Gseng. Ab hier auf dem Weg Nr. 658 (Wegweiser: "Haindlkarhütte über Gsengscharte") zur Haindlkarhütte, die man in weiteren 1,5 bis 2 Std. erreicht.
Karten
• Alpenvereinskarte Bl. 16
• Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Bl. 100